Anbau

Der Anbau von Pak Choi im Garten ähnelt dem der anderen Kohlarten. Allerdings mag er es etwas wärmer und lässt bereits bei einem halben Grad minus die Blätter hängen.

Die kleinen Sorten eignen sich gut für den Topf oder Balkonkasten. Wer nur gelegentlich ein paar Blätter ernten möchte, für den ist diese Form der Kultur ideal.

Basisinfos
  1. Aussaat: ab April im Haus, Ende Mai im Freiland
  2. Standort: sonnig
  3. Boden: humos
  4. Gießen: gleichmäßig feucht
  5. Düngen: Komposterde, organischer Gemüsedünger
  6. Ernte: nach 8 bis 12 Wochen

Die Anzucht aus Samen

Ein guter Zeitpunkt für die Aussaat im Haus ist Anfang bis Mitte April. Da Pak Choi frostempfindlich ist, sollte er nicht vor den Eisheiligen (15. Mai) in den Garten kommen.

Er keimt und wächst anschließend recht schnell. Die ideale Anzuchttemperatur liegt zwischen 16 und 20 °C. Dann können die ersten Samen bereits nach 2 Tagen aufgehen.

sämlinge

Als Substrat kann handelsübliche Aussaat- oder Gemüseerde zum Einsatz kommen. Diese Mischungen sind im Gegensatz zu Blumenerde nur leicht oder organisch vorgedüngt.

Die Saattiefe beträgt 3 bis 5 Millimeter. Der Standort sollte sonnig und hell sein.

Abdecken muss man den Anzuchttopf nicht. Die Erde hält man gleichmäßig feucht aber nicht tropfnass. Pikieren (vereinzeln) kann man die Jungpflanzen, wenn sie ungefähr 5 Zentimeter hoch sind.

Anbau im Garten

Die Direktsaat oder das Auspflanzen im Garten darf Anfang Juni bis Ende Juni erfolgen. Kühle Witterung kann zum Schossern führen. Was bedeutet, es wird nur ein Blütentrieb, mit einigen wenigen kleinen Blättern ausgebildet.

Leider ist Pak Choi bei den Spanischen Wegschnecken sehr beliebt, die vor allem junge Pflanzen innerhalb kurzer Zeit verputzen können. Um ihn davor zu schützen, verwende ich Schneckenringe. Die sehen nicht schön aus, halten die schleimigen Kriecher aber ohne Chemie vom Gemüse und den Kräutern fern.

schneckenring pak choi

Ideal ist ein Standort, an dem das Kohlgemüse für mindestens 4 Stunden täglich der Sonne ausgesetzt ist.

Den Boden hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. Zum düngen eignen sich Komposterde, die man im Herbst oder Frühjahr auf die Beete geben kann, sowie organischer Gemüsedünger.